Monat: November 2017

Videofenster

Olga Titus, «crystallization», 2017, 6:49min

 

Die Videoarbeit «crystallization» von Olga Titus ist eine filmische Collage, die sich Bild für Bild aus Wahrnehmungs- und Erinnerungsfragmenten zu einer bunten, symbolgeladenen Bildwelt zusammenfügt.

Unterlegt von sanften Klängen eines Glockenspiels reihen sich in der Videoarbeit «crystallization» von Olga Titus bruchstückhafte Szenerien von Landschaften, rhythmisch choreografierte Hände, rätselhafte Gesichter und Masken zu einer animierten Erinnerungslandschaft zusammen. Es ist eine exotische Welt voller Wunder und Zauber, die wie vom Wind bewegt über die Leinwand zieht und auf die Flüchtigkeit der Wahrnehmung anspielt. Der grosse, mehrfarbig glitzernde Kristall steht dazu als Gegenpol, indem er die bewegten Erinnerungsbilder in sich vereint und kristallisiert.
Als Schweizerin mit malayisch-indischen Wurzeln geht Olga Titus in ihrer künstlerischen Arbeit stark von der eigenen Biographie aus und setzt sich in zahlreichen Werken mit ihrer multikulturellen Identität, Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinander.

Olga Titus (*1977 in Glarus) arbeitet multimedial mit Bildern, Videoanimationen, Installationen und Objekten. 2006 schloss sie ihren Master in Fine Arts an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern ab. Olga Titus lebt und arbeitet in Winterthur.

Bibliothek Bienzgut, Bernstrasse 77, 3018 Bern
täglich von 10 – 22 Uhr

Stefan Karrer, «Cool clouds that look like they should be spelling something, but they don’t», 2016
Eröffnung Showroom: Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18-20 Uhr
Eröffnung Videofenster Houdini Kino/Bar: Freitag, 25. Oktober 2019, ab 20 Uhr

www.videokunst.ch

Kunstpunkte

Kunstpunkte

Kunstpunkte auf der Kunstachse sind in der Regel künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum von Bümpliz/Bethlehem. Die Kunstachse realisiert diese oft mit befreundeten Organisationen und mit Unterstützung von SponsorInnen.

 

 

Westfenster

westfenster – Kunst im öffentlichen Raum Parkanlage Brünnengut

«Kunst im öffentlichen Raum» ist Teil des Gesamtprojektes Parkanlage Brünnengut. Sie wurde im Juli 2010 eingeweiht und stellt einen wichtigen Begegnungsort für die 12’000 Einwohnenden der angrenzenden Quartiere dar. Das Projekt wird gefördert von der Hochschule der Künste Bern, der Stadtgärtnerei und der Stiftung B.

Überrealität
16. November bis 29. Dezember 2019

 


erstes Westfenster-Projekt: Heinrich Gattentor / Briefwechsel


Kuratorin: Marta Kwiatkowski

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